Wie viel Erde braucht Ihr Hochbeet?
Geben Sie die Maße Ihres Beets ein – der Rechner nennt den Rauminhalt und teilt ihn auf die Schichten auf: was Sie kaufen müssen und was aus dem eigenen Garten kommt. Gerechnet wird mit demselben Volumen, das auch auf der Produktseite steht.
Das passt hinein
1.280 l Rauminhalt des Beets 1,28 m³
720 l davon zu kaufen 12 Säcke à 60 l, rund 336 kg
672 l aus dem eigenen Garten Äste, Laub, Rasenschnitt, Grassoden
- Pflanzerde oder Hochbeeterde 30 cm · 480 l · 8 Säcke · rund 192 kg Die oberste Schicht, in der gesät und gepflanzt wird. Fertige Hochbeeterde ist gesiebt und vorgedüngt; Pflanzerde gemischt mit etwas reifem Kompost tut es auch.
- Halbreifer Kompost 15 cm · 240 l · 4 Säcke · rund 144 kg Liefert die Nährstoffe der ersten Jahre. Eigener Kompost vom Haufen ist dafür besser als jeder Sack – wer keinen hat, nimmt Kompost aus dem Handel.
- Laub, Rasenschnitt, Häcksel, umgedrehte Grassoden 15 cm · 288 l Die Zwischenschicht. Grassoden kommen mit der Grasseite nach unten; Laub und Häcksel werden lagenweise eingetreten.
- Grober Baum- und Strauchschnitt 20 cm · 384 l Unterste Schicht, grob und luftig: Äste, Zweige, Wurzelstücke. Sie hält das Beet durchlüftet und verrottet langsam.
Dieses Beet im Konfigurator öffnen
- Die groben Schichten sind mit 20 Prozent Zuschlag gerechnet: Äste, Laub und Häcksel setzen sich im ersten Jahr merklich. Rechnen Sie damit, im Frühjahr Erde nachzufüllen.
- Die Kilo-Angaben gelten für trockene Sackware. Gartenerde aus dem eigenen Boden wiegt das Drei- bis Vierfache, nasses Material deutlich mehr – wichtig auf Terrasse und Balkon.
- Umgerechnet wird auf Säcke mit 60 Litern, die häufigste Größe im Handel. Bei größeren Mengen ist Schüttgut im Big Bag (1 Kubikmeter) meist günstiger.
Das hilft als Nächstes
- Welche Höhe passt zu Ihnen? Fünf Fragen zu Arbeitshaltung, Bepflanzung und Standort – der Höhenberater nennt die passende Höhe.
- Hochbeete aus Cortenstahl Jede Form nach Maß: rechteckig, rund, L-Form, U-Form, abgesetzt – als Bausatz oder geschweißt.
- Mehrere Beete planen Eine ganze Beetlandschaft oder Beete zusammen mit Stützmauern zeichnen Sie im Online-Planer.
- Was passt zusammen? Der Mischkultur-Planer prüft Ihre Pflanzen auf gute und schlechte Nachbarn.
Die klassische Schichtung – und wann sie sich lohnt
+Ein hohes Hochbeet wird nicht mit Erde vollgefüllt. Von unten nach oben werden vier Schichten eingebaut, die zusammen mehr können als Erde allein:
- Grober Baum- und Strauchschnitt als unterste Schicht hält das Beet durchlüftet. Äste, Zweige und Wurzelstücke verrotten über Jahre und geben dabei Wärme und Nährstoffe ab.
- Laub, Rasenschnitt, Häcksel oder umgedrehte Grassoden schließen die Lücken zwischen den Ästen, damit die Erde nicht nach unten durchrutscht.
- Halbreifer Kompost ist der Nährstoffvorrat der ersten Jahre. Eigener Kompost vom Haufen ist dafür besser als jeder Sack.
- Pflanz- oder Hochbeeterde bildet die oberen 30 cm – den Wurzelraum, in dem gesät und gepflanzt wird.
Der Rechner setzt die oberen 30 cm als feste Dicke an und teilt den Rest anteilig auf die drei Schichten darunter. Das hat einen Grund: Salat braucht 25 cm Erde, ob das Beet 40 oder 100 cm hoch ist. Ein prozentualer Anteil hätte bei einem flachen Beet zu wenig und bei einem hohen sinnlos viel Pflanzerde ergeben.
Bei einem Beet bis etwa 40 cm Höhe bleibt für die groben Schichten kaum Platz – dann ist die Füllung mit Erde die ehrlichere Wahl. Dafür gibt es im Rechner die zweite Einstellung „Nur Pflanzerde“; sie passt außerdem für Blumen und Stauden, die keinen verrottenden Unterbau brauchen.
Warum 20 Prozent mehr und was das Gewicht angeht
+Zwei Zahlen im Ergebnis brauchen eine Erklärung:
- Der Zuschlag von 20 Prozent gilt für die groben Schichten. Äste, Laub und Häcksel setzen sich im ersten Jahr merklich – wer genau das errechnete Volumen besorgt, steht im Frühjahr vor einer Mulde. Rechnen Sie fest damit, nach dem ersten Winter Erde nachzufüllen; das ist bei jedem Hochbeet so und kein Zeichen eines Fehlers.
- Die Kilo-Angaben gelten für trockene Sackware: Pflanzerde mit etwa 400 kg und Kompost mit etwa 600 kg je Kubikmeter. Gartenerde aus dem eigenen Boden wiegt mit 1.200 bis 1.500 kg je Kubikmeter das Drei- bis Vierfache, nasses Material noch mehr. Wer auf einer Terrasse oder einem Balkon plant, sollte deshalb mit Pflanzerde füllen und das Gewicht vorher prüfen – der Höhenberater nennt die Last je Quadratmeter.
Umgerechnet wird auf Säcke mit 60 Litern, die häufigste Größe im Handel. Ab etwa einem Kubikmeter – also gut 16 Säcken – ist Schüttgut im Big Bag meist deutlich günstiger, und man schleppt einmal statt sechzehnmal.
Woher das Volumen kommt
+Der Rechner rechnet die Form nicht selbst nach: Er fragt dieselbe Stelle, die auch die Produktseite nach dem Volumen fragt. Darum steht bei einem Beet von 200 × 80 × 80 cm hier dieselbe Zahl wie dort – 1.280 Liter.
Das gilt für alle Formen, die der Shop fertigt: rechteckig, rund, L-Form, U-Form und abgesetzt. Beim abgesetzten Beet mit seinen zwei Ebenen schichtet der Rechner jede Ebene getrennt – eine 50 cm hohe Ebene bekommt eine andere Aufteilung als die 80 cm hohe daneben.
Die Wandstärke von 2 oder 3 mm bleibt unberücksichtigt. Bei einem Beet von 200 × 80 cm sind das zwei Promille des Inhalts, weit unter der Streuung jeder Schüttdichte.
Mehrere Beete auf einmal planen Sie im Online-Planer: Dort zeichnen Sie die Beetlandschaft im Grundriss und sehen zu jeder Position den Preis.
Häufige Fragen zur Füllung
Erde, Schichten und was hineingehört
Es fasst 1.280 Liter, also knapp 1,3 Kubikmeter. Klassisch geschichtet sind davon rund 480 Liter Pflanzerde und 240 Liter Kompost zu kaufen – zusammen etwa 12 Säcke mit 60 Litern. Der Rest sind grober Schnitt, Laub und Häcksel aus dem eigenen Garten. Füllen Sie das Beet nur mit Pflanzerde, brauchen Sie die vollen 1.280 Liter, also etwa 22 Säcke.
Nein, und bei einem hohen Beet wäre es sogar nachteilig. Die groben Schichten unten halten das Beet durchlüftet, verrotten langsam und liefern dabei Nährstoffe; außerdem spart der Unterbau Erde, Geld und Gewicht. Bei flachen Beeten bis etwa 40 cm und bei Blumen oder Stauden füllen Sie dagegen besser durchgehend mit Pflanzerde.
Für Salat, Kräuter und Radieschen genügen 20 bis 25 cm. Tomaten, Bohnen und Kohl brauchen rund 40 cm, Möhren und Kartoffeln eher 50 cm. Der Rechner setzt 30 cm an; wer tiefer wurzelndes Gemüse plant, baut die oberste Schicht entsprechend dicker auf und die groben Schichten darunter flacher.
Ein Boden ist nicht nötig, solange das Beet auf Erde steht – im Gegenteil: Ohne Boden können Regenwasser abziehen und Regenwürmer einwandern. Gegen Wühlmäuse kommt ein engmaschiges Drahtgitter unter die unterste Schicht. Steht das Beet auf Pflaster, Terrasse oder Balkon, gehört ein Vlies auf den Untergrund, damit keine Erde ausgeschwemmt wird.
Im ersten Frühjahr fast immer: Die groben Schichten setzen sich, das Beet sinkt um einige Zentimeter. Deshalb rechnet der Rechner für diese Schichten 20 Prozent Zuschlag ein. Danach genügt es, jedes Frühjahr ein paar Zentimeter Kompost und Erde aufzufüllen. Nach etwa fünf bis sieben Jahren ist der Unterbau vollständig verrottet – dann wird die Füllung einmal erneuert.
Für die mittleren Schichten gern, zusammen mit umgedrehten Grassoden. Für die oberen 30 cm ist gesiebte Pflanz- oder Hochbeeterde besser: Sie ist locker, unkrautfrei und vorgedüngt. Rechnen Sie außerdem mit dem Gewicht – Gartenerde wiegt das Drei- bis Vierfache von Sackware.